Diverse Änderungen/Erinnerungen

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,


am 22.2.2021 erfolgte eine Sitzung wo mehrere Vorschläge einer Feedbackmeldung besprochen wurden.

Die Änderung betrifft folgende Punkte:


VTE-Einschätzung


Die Erhebung  des VTE-Risikos wird verpflichtend bei jedem stationären Patienten, anhand des entsprechenden Erhebungszettels, erhoben (vom aufnehmenden Arzt). Ausgenommen davon sind tagesklinische Patienten sowie Patienten, welche zum DK-Auslassversuch kommen.

Je nachdem welche Risikogruppe vorliegt, wird die entsprechende Prophylaxe in der Kurve dokumentiert (z.B Lovenox, IPC). Sollte die Prophylaxe nicht mehr erforderlich sein (z.B. IPC nach Mobilisation) muss dies in der Kurve vom Arzt entsprechend abgestoppt werden.

Der VTE-Einschätzungs-Zettel wird von der Pflege zu den Aufnahmeunterlagen hinzugefügt.


Komplikationserfassung


Die roten Komplikationserfassungszettel werden wie gehabt weitergeführt.

Die aufgetretenen Komplikationen sollten im Rahmen der Frühbesprechung als solche identifiziert und besprochen werden. Anschließend ist es die Aufgabe des Stationsarztes die Komplikation im MPA zu dokumentieren.


Entfernung der Porthnadel


Standardmäßig wird bei Entfernung der Portnadel das System mit 500 I.E/5ml Heparin geblockt (siehe dazu „SOP Port-a-Cat-Handhabung“).

Besteht eine Kontraindikation für die Spülung mit der Heparin-Lösung (z.B. aufgrund einer Thrombopenie) muss der Stationsarzt dies auf der Kurve vermerken und der zuständigen Pflege  dies mitteilen.


Bestellung der Chemotherapien


Die rechtzeitige Bestellung der Chemotherapie nach Einlagen der aktuellen Laborbefunde unterliegt dem Stationsarzt. Der Stationsarzt kann natürlich über das Vorliegen der aktuellen Laborbefunde informiert werden.


Ambulanztermine


Wenn möglich sollten die ambulanten Kontrolltermine von operierten Patienten schon direkt nach der OP in der Ambulanz festgelegt werden (z.B. Loopentfernung, Kontrolle nach TUR-P/BT...). Ansonsten ist der Stationsarzt für die Organisation der Kontrolltermine zuständig.


Kurven vorschreiben

Beim Vorschreiben der Kurven dürfen die eingenommenen Medikamente nicht aus einem alten Arztbrief übernommen werden. Diese müssen bei Aufnahme direkt mit dem Patienten besprochen werden und entsprechend in der Kurve dokumentiert werden.

Geplante Verabreichungen im Rahmen des stationären Aufenthaltes (z.B. Antibiose, Pantoloc, Detrusitol etc...) müssen beim Vorschreiben der Kurven eingetragen werden und müssen den  bestehenden SOP´s („prä- und postoperative Betreuung“) entsprechen.


Anordnung in der Patientenkurve


Anordnungen wie z.B Labore, Maschenentfernung, erhobene Befunde (Sono, MCUG etc...) werden auf der Rückseite der Patientenkurve dokumentiert.

Radiologische Untersuchungen (z.B. Staging CT) oder geplante Konsile werden auf der Vorderseite im Untersuchungsfeld eingetragen und nach erfolgter Durchführung abgehakt (siehe „SOP Kurvenführung“).


Dokumentation Venflon/Porthnadel


Die Anlage eines Venflons bzw. einer Porthnadel muss vom jeweiligen Arzt in der Patientenkurve dokumentiert werden mit Angabe zur Lokalisation (z.B. Ellbeuge rechts...), dem Datum und dem Handzeichen des Arztes.


Visite


Prinzipiell sollten routinemäßig 2 Patientenvisiten am Tag durchgeführt werden.  Eine Kurvenvisite am Nachmittag sollte die Ausnahme bleiben, zumindest sollten auch dann die kritischen Patienten visitiert werden.

 

Mittwoch, 28. April 2021

 
 
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